Baugeschichte - Blue Lions Forstenried 1985 e.V.

Blue Lions Forstenried
1985 e.V.
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Blue Lions > 60er Stadion
Baugeschichte des Sechzger-Stadions

(auch bekannt als Städtisches Stadion an der Grünwalderstraße)

1911

Das Stadiongelände wird durch 1860-Vizepräsident Wilhelm Hilber gepachtet. Aufstellung einer Sitztribüne in Holzbauweise ("Zündholzschachterl"). Das Stadion erhält den Namen "TV 1860-Stadion". Das Sechzger ist damit das älteste Münchner Stadion und eine der traditionsreichsten noch erhaltenen Sportarenen in Deutschland.

1922

Der Verein 1860 kaufte das Gelände für 700.000 Reichsmark von der Familie Peter während der Inflationszeit.

1925/26

Abriss der Tribünen. Neubau der legendären Stehhalle mit einen Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern (Stahlbeton Bauweise). Außerdem kam eine überdachte Sitzplatztribüne dazu mit einem Fassungsvermögen von 1.600 Zuschauern. Dadurch steigerte sich das Fassungsvermögen auf 35.000 Zuschauer. Es wurde damit für den süddeutschen Raum das größte Stadion in diesem Zeitraum.

1927

Umbenennung in Heinrich-Zisch-Stadion (1860-Präsident).

1937

TSV 1860 musste das Stadion an die Stadt München für 357.560 RM verkaufen, weil der Verein in eine finanzielle Notlage geriet.

1938

Generalsanierung des Stadions. Außerdem folgte die Umbennung auf dem Namen "Städtische Hans-Braun-Kampfbahn".

1943

Durch Fliegerangriffe am 07.09. und am 02.10.1943 wurden an den Tribünen schwere Schäden verursacht, dadurch wurde auch der Rasen unbespielbar.

1945

Der Spielbetrieb wurde wieder aufgenommen, nachdem man das Stadion notdürftig renoviert hat. Außerdem wurde der Name vom Stadion umgenannt in Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße.

1951

Es wurden nach den Bauplänen von 1925 die Stehhalle und die Haupttribüne wieder aufgebaut, und in standgesetzt.

1955

Bau von provisorischen Flutlichtmasten.

bis 1959

Errichtung von vier Flutlichtmasten und Ausbau der Kurven mit aufgeständerten Tribünen in Stahlbetonbauweise.

1971

Am 31.01.1971 Brand in der Haupttribüne durch Brandstiftung. Durch die Wiederherstellung des Dachstuhls wurden Reporterkabinen mit eingebaut.

1972-74

Am 13.12.1972 fegte ein Orkan über des Dach der Stehhalle und riss das Dach mit den oberen Stehrängen mit. Das Stadion wird einige Zeit als Bezirkssportanlage genutzt.

1978/79

Es wurde die Stehhalle abgerissen und durch eine Sitzplatzhalle ersetzt. Fassungsvermögen von 4.700 Zuschauer (heutige Gegengerade). Aber auch bei den Ewiggestrigen immer noch als Stehhalle bekannt.

1991

Gitterzäune und Blockabtrennungen wurden in der Westkurve errichtet, weil es die Sicherheitsauflagen so wollten .

seit 1995

Unser ehrwürdiges Stadion wird heut noch von den Vereinen 1860 und den Bauern genutzt. Es spielen die Amateurmanschaften sowie die Jugendmanschaften in dem Stadion, außerdem ist es zu erwähnen, das dieses Stadion in Deutschland eines der meist genutzten Stadien ist.

11.12.2007

Auf Initiative von Sportbürgermeisterin Christine Strobl in Absprache mit Oberbürgermeister Christian Ude fand ein Spitzengespräch mit den beiden Vereinen von TSV 1860 München und den Weglauf Verein von der Säbenerstrasse statt. Es wird im Stadtrat jetzt beraten, wie man mit den beiden Vereinen das Grünwalderstadion erhalten, und den Spielbetrieb langfristig aufrecht erhalten kann.

derzeit

Es findet eine Diskussion statt, ob das Stadion für die 3. Liga tauglich gemacht werden soll oder ob man hierfür einen neuen Standort suchen soll.

24.05.2008

Aktion XX-Tausend. Wir setzen ein Zeichen zum Erhalt des Stadions. Auf ins Stadion zum Spiel der Amateure gegen Jahn Regensburg. Bitte helft mit und kommt so zahlreich wie möglich.
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